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Berichte & Ergebnisse 2013

So kann's gehen!

Beitrag von Ralf Milke.

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Regina ist ja schon lang eine von uns geworden. Die Vorgeschichte des Laufs in Kienbaum begann am 28. Dezember. Reginas Geburtstag. Weil es der 36. war, hatte sie die Idee, 36 km mit ihren Trainingsguides zu laufen. Nun ja, von denen kamen gerade zwei, und die letzten 15 Kilometer liefen nur noch wir beide.

Wir hatten beide schon seit Monaten keinen langen Lauf mehr gemacht. Es war aber für uns keine Frage, dass wir die Geburtstagsnummer absolvieren würden.

Nach einigen Kilometern kam Regina vorsichtig auf das Thema 100-km-Lauf zu sprechen. Sie hatte das früher schon mal angedeutet.

Und deshalb war ich gewappnet: Den Lauf schenke ich Dir zum Geburtstag!

Von jetzt an hatten wir 3 Monate Zeit, bei möglichst mildem Winter. Na denkste! Wir hatten es aber angefangen, und also machten wir immer weiter.

Start war am Samstag um 6:30. Torsten war gekommen, um uns mit Getränken zu versorgen, und das war fabelhaft. Ohne ihn hätten wir den Lauf nicht hingekriegt. Je nach Bestellung gab es Malto-Tee, verdünnte Cola oder Cola pur. Abgefüllt in kleine Plasik-Flaschen, die wir ohne Halt aufnehmen, in den Gürtel stecken, und nach Befinden austrinken konnten. In Kienbaum geht es 20x um die 5-km-Runde, womit eine enge Versorgung gesichert war. Das Wetter war klasse, alles war klasse.

Bettina und Heinz kamen vorbei, zusammen mit Günter, der mich bei Kraftverlust abgelöst hätte. Dann kamen auch noch Holger und unser Sonntag-Vormittag-Laufkollege Peter Frackmann. Regina und ich mussten nur noch laufen. Und das taten wir.

Nach 20 sehr gleichmäßigen Runden liefen wir in 9:47:01 ins Ziel. Wie schön war es, danach auf dem Mäuerchen zu sitzen.

Die Pointe des Tages kam später. Die schnellsten Läuferinnen und Läufer kamen, wie im Ultra-Bereich nicht ungewohnt, aus den 40er-Altersklassen. Um Platzierungen hatten wir uns überhaupt nicht gekümmert, wir liefen nur für uns. Ein Glück, dass wir dann doch bis zur Siegerehrung blieben: Regina wurde Deutsche Straßenlaufmeisterin der W35 über 100 km.

Und ich bekam auch einen Blumenstrauß.

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