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Berichte & Ergebnisse 2005

Spreewälder Sportwochenende vom 15.-17.4.2005

Beitrag von Britt Munzlinger-Grehl.

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Hier einen Überblick über die verschiedenen sportlichen Veranstaltungen zu geben würde den Rahmen sprengen, deshalb nur ein kleiner Einblick in die beiden Halbmarathonläufe des Wochenendes.

Sonnabend 16.4.2004 10:00 21,1k Biossphärenreservatlauf

Die Streckenführung ist anspruchsvoll bis schwierig und auf gar keinen Fall geeignet Bestzeiten aufzustellen. Teilweise erinnert sie an den Havellauf, teilweise an den Funkturmlauf ;-) und an Truppenübungsplätze (zumindest die 6k auf den Betonplatten welche ich aus der Döberitzer Heide kenne). Landschaftlich allerdings sehr schön und als Trainingslauf akzeptabel.

Die Vorstartstimmung war auf Grund des Wetters (20°C)und dem großzügigen Platzangebot unaufgeregt bis heiter. Es kam zu kurzen aber herzlichen gelb-gelben Zusammentreffen und anderen "Du-auch-hier?"-Szenen. Werner und seine Frau habe ich während des Wochenendes immer wieder getroffen, schien ihnen gut gefallen zu haben im Spreewald.

Da ich wegen des vorangegangenen Bonner Halbmarathons auf keinen Fall in ein wie auch immer geartetes Renntempo verfallen wollte, orientierte ich mich an den 2h-Läufern und schwamm gemütlich bis ins Ziel, hatte allerdings zwischendurch auch Schwierigkeiten meinen Rhythmus beizubehalten, da durch die andauernden steilen Treppen (ca. 10?) und dem schon erwähnten Betonplattenweg die km-Zeiten zwischen 5:30 und 6:00 schwanken mussten. Die Kilometrierung war auch lustig gewählt: 5k, 10k und 13k.

Dennoch kam ich nach 2h und mit 2 Herren von der LC Stolpertruppe ins Ziel, hatte unterwegs Spaß, gepflegte Unterhaltung (soweit dies mit mir möglich ist) und einige wenige verbesserungswürdige Situationen erlebt.

Diverse Gesamtplatzierungen, AK-Platzierungen und sogar Treppchenplätze wurden wegen defekter Transponder nicht gewertet. Bin ich froh, dass ich keine 1:45 gelaufen bin. So fand meine 2:01 keinen Eingang in die Ergebnisliste, was mir ziemlich egal ist, aber die "eigentliche" Gesamtzweite war schon sehr sauer. Verständlicherweise. Einige Marathonläufer mmachten wegen fehlender Streckenposten einen Umweg von 7k, wateten teilweise durch die Kanäle und waren im Ziel verdammt wütend!

Sonntag 17.4.2005 Burger Halbmarathon 21,1k 10:30

Dieser Lauf wurde als "Hochgeschwindigkeitslauf" angepriesen, da weder naturbelassene Pfade, noch Steigungen zu meistern waren. Ein flacher asphaltierter Rundkurs, welchen die gleichzeitig startenden Marathonläufer 2x absolvieren mussten. Die Athmosphäre am Start war anders als am Vortag, eine gewisse Ernsthaftigkeit war zu spüren. Nicht "ankommen", sondern "schnell ankommen" war das erklärte Ziel fast aller Teilnehmer. Ich fing schon an zu bedauern, dass ich keine gute Zeit würde laufen können und probierte es deshalb auch gar nicht erst. Ich hielt mich die ganze Zeit bei den Marathonläufern auf welche unter 4h bleiben wollten und denen ich mit meiner Plauderei die erste Runde etwas verkürzen konnte. (Ja, es war gewünscht ;-) ) Die Strecke war wirklich schnell, die Kilometerschilder standen dort wo sie hingehörten, nämlich bei jedem km und die Verpflegung war auch um Klassen besser als am Vortag. Es schien als sei alle 1,5k ein Getränke- und alle 3k ein Verpflegungspunkt. Das Feld war auseinandergezogen, es gab genügend Platz und die Zuschauer an der Strecke waren zwar wenig, aber dafür umso herzlicher. Die 1:58 waren wesentlich lockerer als die 2h vom Vortag, aber die Strecke war auch einfacher zu laufen. Was mich wunderte war, dass diese Zeit noch zu einer AK-Platzierung reichte. (Wahrscheinlich waren wieder Transponder ausgefallen und ich hatte einfach nur Glück :-( )

Schade, dass ich nicht wusste das am Freitag auch noch ein Halbmarathon auf der Radrennbahn stattfand. Ich hätte einen sinnlosen Sieg im Triple-HM-Start errungen. ;-)

Ich werde nächstes Jahr wieder dort sein und vielleicht sogar die Marathonrechnung von 2004 begleichen.

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