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Berichte & Ergebnisse 2005

22. AVON-Frauenlauf am 21. 5. 2005

Beitrag von Carsten Schultz.

10km
PlatzZeitNameAKAK-Pl.
2843:49 Kolberg, JuttaW452

Der Frauenlauf ist immer wieder eine zwiespältige Angelegenheit. Er ist ein hochkarätiges Rennen. In diesem Jahr waren Sabrina Mockenhaupt, Melanie Kraus und Claudia Dreher am Start. Auch für die starken Berliner Läuferinnen ist er eine Gelegenheit, sich einmal angemessener in Szene zu setzen als dies bei gemischten Rennen möglich ist. Vorausgesetzt jedenfalls, dass sie sich beim Start weit genug vorne platzieren können, was hier sowohl durch die Art der Absperrung des Startbereichs als auch durch die große Zahl von Läuferinnen, die ansonsten nicht bei Volksläufen starten und dadurch wenig Gefühl für die Etiquette bei einem solchen haben. Dass der SCC diese anzusprechen versucht, ist zu begrüßen, die Art wie er das tut, führt allerdings dazu, dass die Vorstartanimation die peinlichste aller SCC-Veranstaltungen ist. Dafür ist das Preis-Leistungsverhältnis dank des Namenssponsors besser als bei manch anderem SCC-Lauf. Die sich daraus ergebenden Abwägungen haben von unseren Frauen nur Jutta zu einer Entscheidung für eine Teilnahme kommen lassen.

Nach dem Start haben sich die Läuferinnen im vorderen Bereich sehr schnell sortiert. Die ersten drei Plätze gingen an die oben genannten in dieser Reihenfolge. Danach folgte Sylvia Renz als schnellste Berlinerin. Daran sollte sich auch bis zum Ziel nichts mehr ändern. Sehr spannend war es also nicht, aber es hat sich trotzdem gelohnt, diese Läuferinnen in Aktion zu sehen.

Jutta ist auch gut ins Rennen gekommen und die erste Hälfte in 16 Minuten gelaufen. Nein, das sagen zwar die Ergebnisse, aber auf dem stark verwinkelten Kurs wurde das Ziel das erste Mal bei ungefähr 3,7km durchlaufen, die 5km-Marke passierte sie in ungefähr 21:45, dicht gefolgt von unserer neuen Trainingspartnerin Tina. Juttas zweite Hälfte war nur wenig langsamer, so dass sie das Rennen zwar etwas langsamer aber ein paar Plätze besser platziert als im letzten Jahr beendete. Nach ihren Knieproblemen ist das sehr erfreulich, wir wollen hoffen, dass das Knie nun hält. Tina hatte wegen einer kleinen Schwächephase bei Kilometer sechs abreißen lassen, kam dann aber auch nur 20 Sekunden nach Jutta ins Ziel, womit sie ihre Bestzeit aus dem letzten Jahr um eine ganze Sekunde unterboten hat, Netto wie Brutto. Glückwünsche an beide!

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