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Berichte & Ergebnisse 2005

8. Iwata HM am 13.11.05

Beitrag von Joachim Dirks.

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8. Iwata Halbmarathon am 13.11.2005 oder: wie man in Japan bei einem Volkslauf zu einer Medaille kommt...

Diesmal hatte sich Christiane überlegt, die Anmeldung mit Hilfe ihrer Japanisch-Lehrerin auszufüllen. Das ging auch ganz gut und 5 Tage vom dem Lauf kamen die Startmeldungen, mit denen man sich am Starttag die Startnr. abholt. Groß war die Überraschung auf meiner Seite, dass ich bei 10k angemeldet war! Anruf beim Meldebüro ergab, dass ein Ummelden nicht möglich ist. Tja, was nun? Ich teilte Chu mein Problem mit und nach einigem Telefonieren und Einschalten der richtigen Leute konnte ich mich dann am Starttag doch ummelden. Schwein gehabt, auf 10k hatte ich nun wirklich keine Lust!

Da wir letztes Jahr schon Mal beim Iwata HM dabei waren, kannten wir das Drumherum und so konnten wir uns ganz auf die Laufkollegen und den Lauf konzentrieren. Gemütliches Einlaufen bei wolkenverhangenen Himmel, Herz was willst Du mehr. Leider verzogen sich die Wolken zum Start und es wurde wieder mal sehr sonnig. Kurz vor dem Start wurde es allerdings dann doch hektisch, weil nicht nur die Läufer sondern auch die Zuschauer die völlig überfüllten Örtlichkeiten besuchen „mussten”. Das beherztes Eingreifen eines Deutschen, der festlegte, dass erst die Läufer und dann die Zuschauer auf Töpfchen dürfen, brachte Erleichterung bei denen, die noch zur Startlinie eilten, um den Startschuss nicht zu verpassen.

Dieser fiel nach eine kurzen Ansprache des Kapitäns von Jubilo Iwata -der hiesige 1.Ligaverein- und die HM gingen auf die Strecke. 10min später folgten die 10k und dann die 5k. Da der Kurs ein Y mit zwei Pendelstrecken ist, kann man bei km6 und bei km11 schön die Mitläufer sehen. Christiane kam mir bei km 11 entgegen und ich dachte: „Mmmh, mal sehen, wann sie mit dem Wettkampf anfängt”, denn sie sah sehr locker und frohgestimmt aus. Das änderte sich dann aber wohl im Laufe des Rennens, denn zwischen 11k und 15km geht es das gleiche Stück wieder hoch, welches man vorher so schön runter laufen konnte.

Gleich nach dem ich im Ziel angekommen war, zog ich mich um und machte mich auf den Weg zu km20, denn dort beginnt der Anstieg zum „Mount Iwata”. Damit ist der Schlussanstieg zum Stadion gemeint, an dem auch heute wieder so mancher vom Laufen ins Gehen wechselte. Ich konnte meinen Augen nicht so recht trauen, als ich Christiane bei 1:35 auftauchen sah. Diesmal sah sie aber dann doch angestrengt aus. Nach 1:40:41 kam sie mit neuer PB im Ziel an und staunte nicht schlecht, dass sie als 3. der AK und Gesamt 8. einlief. Und was soll man sagen: wer unter die ersten Drei kommt, erhält eine Medaille und einen Händedruck bei der Siegerehrung. Da ich nur AK 5. wurde, gab es für mich keins von beiden. Aber mit meiner von Zeit von 1:18:45 bin ich ganz zufrieden. Okinawa-Marathon in Naha kann nun kommen.

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